SMSC - Swiss Multiple Sclerosis Cohort

Das Datenzentrum für die Schweizerische MS Kohorte wurde am Departement Klinische Forschung aufgebaut. Hier werden auch alle Forschungsprojekte statistisch geplant und ausgewertet.

Die nationale MS Kohorte SMSC ist die grösste klinische Forschungsdatenbank ihrer Art in Europa und Nordamerika. Sie wurde im Jahr 2012 etabliert und hat zum Ziel die Mechanismen der MS Erkrankung anhand von Langzeitbeobachtungen besser zu verstehen. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von klinisch anwendbaren diagnostischen und therapeutischen Verfahren für eine optimierte medizinische Behandlung der direkt Betroffenen im klinischen Alltag.

Integrierte Forschungsprojekte

Der Forschungsschwerpunkt der SMSC liegt in der Entwicklung von Biomarkern für Diagnose, Prognose und Thearpiewahl bei MS. So konnte beispielsweise NfL (Neurofilament light chain), ein Bestandteil des neuronalen Zytoskeletts, als sensitiver und klinisch relevanter Blutmarker für Zellschädigungen und damit für das Ausmass von Therapieeffekten bei MS Patienten etabliert werden.

Landkarte

Eckdaten

Stand 6. Januar 2022

Zentren
8 (Aarau, Basel (Datenzentrum), Bern, Genf, Lausanne, Lugano, St. Gallen, Zürich)

Datenlage
- 1554 Patienten
- 10'651 Visiten (medianes Follow-up: 5.7 Jahre)
- 9668 Neurofilament-Messungen
- 4489 dokumentierte Schübe
  (davon 667 im Follow-up)
- 6437 standardisierte MRI
- >95% Visiten mit Proben-Abnahme

Vom DKF unterstützt durch
Statistik, Regulatorik, Datenzentrum, Data Science, Monitoring

Folgende Forschungsthemen werden derzeit im Rahmen der SMSC bearbeitet:

  • Neurofilament (NfL) levels in healthy subjects (development of a normative data base)
  • Neurofilaments (NfL) for treatment monitoring
  • Progression independent of relapse
  • Intrathecal immunoglobulin M synthesis and its association with MS disease severity
  • MS treatment use during pregnancy
  • Associations between MRI biomarker, clinical endpoints and NfL
  • Neuropsychology and MS

Eine Kohortenstudie lebt von der Zusammenarbeit. Ohne die aktive Mitarbeit der beteiligten MS-Zentren mit engagiertem ärztlichen und pflegerischen Personal, das sich für die Forschung einsetzt, hätten wir nicht so viele Patienten rekrutieren können. Essenteil ist natürlich auch dass gute Funktionieren des Datenzentrums.

Jens Kuhle, Leiter SMSC

Eingeworbene Drittmittel

  • SNF Projektförderung: "Towards development of neurofilament light chain as precision medicine biomarker for multiple sclerosis" ID:189140
  • Grant der International Progressive MS Alliance

Kontakt

Leiter Swiss SM Cohort

Prof. Dr.med. Jens Kuhle

Leitender Arzt Neurologie und Leiter MS Zentrum, Universitätsspital Basel
Forschungsgruppenleiter, Departement Klinische Forschung, Universität Basel

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Datenzentrum / Unterstützung DKF

Pascal Benkert, PhD

Senior Data Scientist, Departement Klinische Forschung, Universität Basel

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